Orangerie klein
Das ehemalige Orangen- und Gewächshaus – eine spätbarocke Zweiflügelanlage im Geraer Küchengarten – wurde zwischen 1729 und 1732 im Auftrag des Fürsten Heinrich XVIII. nach Plänen des fürstlich-sächsischen Landesbaumeisters Gottfried Heinrich Krohne erbaut.
Der repräsentative Mittelbau entstand 1748/49. Bereits zwischen 1878 und 1919 wurde die Orangerie dem Geraer Kunstverein für Ausstellungen zur Verfügung gestellt.
Seit 1972 ist sie das Domizil der Kunstsammlung Gera mit über 1000 m2 Ausstellungsfläche.
Nach der notwendigen Sanierung infolge der Hochwasserschäden von 2013 und der Ausstattung mit moderner Klimatechnik wird das Museum 2018 wieder der Öffentlichkeit übergeben.
Im Nordflügel beherbergt das Gebäude die Ausstellung „Otto Dix – Das Spätwerk: Kunst als Sinngebung des Sinnlosen I Der Künstler als Grenzgänger zwischen Ost und West, Abstraktion und Figuration 1943 – 1969“.
Im Südflügel sowie im Mittelpavillon werden wechselnde Sonderausstellungen wie Themenausstellungen mit Gemälden, Arbeiten auf Papier und Plastiken vom Mittelalter bis zur Gegenwart aus den eigenen Sammlungsbeständen und Ausstellungen mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen gezeigt.

Kunstsammlung Gera - Orangerie
Orangerieplatz 1
07548 Gera
Tel.: +49(0)365 8384250

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, Feiertag: 12-17 Uhr

Dauerausstellung "Otto Dix - Das Spätwerk 1944-1969"
Sonderausstellungen:
"Die Geraer Malerfamilie Reinhold - Kunst des 19. Jahrhundert"
"Volker Regel. Out of Paper, Papierarbeiten und Objekte"